Ein festes Licht- oder Musiksignal als Start in den Morgen

Landschaftsillustration

In vielen Haushalten beginnt der Morgen mit lautem Rufen von Zimmer zu Zimmer, bis endlich alle wach und in Bewegung sind. Dieses Rufen wiederholt sich oft mehrmals, und die Stimmung ist schon gereizt, noch bevor der eigentliche Tag überhaupt richtig begonnen hat.

Ein festes Licht- oder Musiksignal kann dieses Rufen ersetzen. Wird zum Beispiel jeden Morgen zur gleichen Zeit ein bestimmtes Licht eingeschaltet oder ein kurzes Musikstück abgespielt, wissen alle in der Familie sofort, dass der Tag jetzt beginnt, ohne dass ein Wort nötig ist.

Ein Zeichen, das alle kennen

Wichtig ist, dass das Signal ruhig und angenehm bleibt, damit es nicht selbst zur Stressquelle wird. Ein sanftes Licht im Flur oder ein bekanntes, nicht zu lautes Lied eignen sich meist besser als etwas Schrilles, das eher erschreckt als weckt.

Kinder reagieren oft besser auf ein wiederkehrendes Signal als auf ständiges Rufen, weil sie genau wissen, was es bedeutet. Mit der Zeit wird das Signal zu einem festen Teil der Morgenroutine, auf den reagiert wird, fast ohne darüber nachzudenken.

Bei kleinen Kindern kann ein besonders sanftes Signal sinnvoll sein, etwa ein leises Spieluhr-Lied, während ältere Kinder oft schon auf ein kurzes, bekanntes Musikstück reagieren. Das Signal darf sich also durchaus mit dem Alter der Kinder verändern, solange es gleichbleibend bleibt, solange es verwendet wird.

Auch am Wochenende kann dasselbe Signal verwendet werden, einfach zu einer späteren Uhrzeit als unter der Woche. So bleibt die Verbindung zwischen dem Zeichen und dem Start in den Tag bestehen, auch wenn die Uhrzeit selbst variiert.

So ein kleines, gleichbleibendes Zeichen bringt Ruhe in den Beginn des Tages, für Eltern wie für Kinder. Statt eines lauten Starts gibt es einen Moment, den alle kennen und der den Morgen von Anfang an entspannter macht.